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SUMMARY:Forschungswerkstatt: Musik als Identitätssuche. Memoiren und Kompositionen von Linda Bandára (Java 1881-Wien 1960)
DESCRIPTION:Projektleiterin Sonja Kmec erzählt in dieser Forschungswerkstatt\, was sie bisher in Wien zu Bandáras Leben und Werk fand\, gibt Einblicke in das international vernetzte Projekt zu Komponistinnen\, Interpretinnen und Musikpädagoginnen und beleuchtet Bandáras Handlungsspielraum als Frau in einer von Männern dominierten Musikszene wie auch ihr Selbstverständnis als musikalische Brückenbauerin zwischen den Kulturen in Zeiten des Kolonialismus. \nLinda Bandára kam als Siegelinde Leber auf die Welt und war die Tochter eines österreichischen Offiziers und Arztes in niederländisch-ostindischen Diensten. Ihr Vater Johann Leber und ihre Mutter Marie Anna Antonie Teutschmann zogen die Tochter auf einer entlegenen Plantage auf Java in Niederländisch-Indien (heute Indonesien) auf. \n\nEnde des 19. Jahrhunderts begann die junge Frau zu komponieren. Sie richtete sich ihr Leben zwischen Wien und Java ein und versuchte auch in ihrem Werk\, die Klangwelten dieser sehr verschiedenen Orte zu vereinen. Im Forschungsprojekt  Musik und Gender in Luxemburg entdeckte das Forschungsteam in der Großherzoglichen Bibliothek im Sommer 2025 eine handschriftliche Partitur der heute kaum noch bekannten Musikerin und folgte ihrer Spur nach Wien.  \n 
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LOCATION:Loos-Räume der Wienbibliothek\, Bartensteingasse 9\, Wien\, Wien\, 1010\, Austria
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