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SUMMARY:Workshop | Netzwerken in Wien um 1900: Beziehungen\, Praktiken\, Materialitäten
DESCRIPTION:Workshop am Wissenschaftszentrum Gustav Mahler und die Wiener Moderne\n(im Rahmen des FWF-Projekts „Max Kalbeck: Networking Practices in Vienna 1900“) \nMit dem Ziel\, neue Perspektiven auf das Thema „Wien um 1900“ auszuloten\, fragt der Workshop nach Beziehungen\, Praktiken und Materialitäten in kulturellen Netzwerken – von den Brahms-Kreisen und der etablierten Musikkultur über Gustav Mahler bis zu den Avantgarde-Zirkeln um Arnold Schönberg. Gerade in der Wiener Moderne\, die in ihrer Vielfalt eine interdisziplinäre Perspektive bedingt\, ist die Musikkultur in enger Vernetzung mit weiteren Künsten zu denken. Förderliche Beziehungen und Allianzen können ebenso im Fokus stehen wie Spaltungen und Kontroversen. Die Frage „Wer steht mit wem und wie in Kontakt?“ soll mit Blick auf Praktiken und Materialitäten möglichst breit gedacht werden.\nWelche spezifischen Praktiken (Briefeschreiben\, Empfehlen\, Besuchen\, Einladen\, Musizieren usw.) machten das Netzwerken in Wien um 1900 aus? Und wie sind Netzwerke materiell greifbar\, z. B. über Visiten- und Grußkarten\, Briefe\, Tagebücher\, Vereinslisten oder Erinnerungsobjekte wie Albumblätter und Zeichnungen? \n» Programm \nDie Anzahl der Plätze für Gäste ist begrenzt. Eine Teilnahme am Workshop ist nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an Henrike Rost möglich.
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LOCATION:Universität für Musik und darstellende Kunst Wien\, Wissenschaftszentrum Gustav Mahler\, Lothringerstraße 18\, Wien\, 1030\, Österreich
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SUMMARY:Study Days | Sensory Atmospheres: Breathing and Sounding Modern Airs
DESCRIPTION:Im Rahmen des European Research Council Projekts GOING VIRAL: Music and Emotions during Pandemics (1679–1919) finden Studientage zum Thema „Sensory Atmospheres: Breathing and Sounding Modern Airs“ statt. \nKonzept und Organisation:\nEmma Schrott (mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)\nSadie Menicanin (Universität Oslo)\nAndrew Gumataotao (Universität Göttingen) \n» Programm
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SUMMARY:Vienna Mahler Lecture #15 | Christian Utz
DESCRIPTION:Christian Utz: „Mahler und das Unheimliche“ \nGustav Mahlers symphonische Welt bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen tiefem metaphysischem Ernst und beißender Ironie. Woher speist sich der schauerliche\, oft groteske Ton\, der Mahlers Musik so unverwechselbar macht? Dieser Vortrag spürt\, mit Bezug auf Sigmund Freuds einflussreichen Aufsatz (1919)\, dem Phänomen des Unheimlichen bei Mahler nach und folgt dabei einer faszinierenden ästhetischen Entwicklung in vier Schritten: \n\nDer singende Knochen: Der Ausgangspunkt liegt in Mahlers früher Märchenkantate Das klagende Lied (1878–1880). Hier verschmelzen animistische Motive\, gespenstische Stimmen und psychoanalytische Doppelgänger-Effekte zu einer ersten höchst persönlichen klanglichen Inszenierung des Unheimlichen.\nTopoi des Opernrepertoires: Als Dirigent absorbierte Mahler das musiktheatrale Repertoire seiner Zeit. Der Vortrag benennt als Voraussetzung für Mahlers kompositorische Transformation des Unheimlichen dessen Inszenierung in Schlüsselwerken der Romantik – von Webers Freischütz über Marschner und Meyerbeer bis hin zu Rubinsteins Der Dämon.\nDie Stimme der Nacht: Mahler übersetzt dieses Vokabular in die Form der Symphonie. Am Beispiel des „O Mensch!“-Satzes der Dritten Symphonie (1895–96) und im Dialog mit den Erda-Szenen aus Wagners Ring wird gezeigt\, mit welchen harmonischen\, melodischen und orchestralen Mitteln Mahler einen klanglichen Grenzbereich zwischen Traum und Bewusstsein\, Leben und Tod erschafft.\nAlbtraum und Ironie: Den Abschluss bildet ein Blick auf die Wendungen des Unheimlichen in Ken Russells Film Mahler (1974). In der grotesken Krematoriumsszene radikalisiert Russell Mahlers Trauermärsche zu einem Albtraum des Lebendig-Begraben-Seins\, in der sich historisches Trauma\, erotische Symbolik und moderne Ironie kreuzen.
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SUMMARY:Workshop | Internationale Musikwettbewerbe: Schnittfelder von Kunst\, Gesellschaft und Politik
DESCRIPTION:Workshop am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (mdw)\n(Konzeption & Organisation: Bianca Schumann) \nVor dem Hintergrund zahlreicher Jubiläen von international renommierten Musikwettbewerben im Jahr 2027 widmet sich der Workshop der interdisziplinären und -sektionalen Beschäftigung mit internationalen Musikwettbewerben der letzten 100 Jahre als Schnittfelder von Kunst\, Gesellschaft und Politik. \nDer Workshop dient der Vorbereitung eines Special Issues des Double-blind Peer-Review-Journals Journal of Musicological Research.\nDie Ausgabe wird von Bianca Schumann herausgegeben und versammelt eine Auswahl der im Workshop präsentierten Beiträge. \n» Call for Papers
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LOCATION:mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien\, Festsaal\, Seilerstätte 26\, Wien\, 1010\, Austria
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SUMMARY:Conference | Emotions in Adversity: Disease\, War\, Crisis
DESCRIPTION:Die dreitägige Konferenz wird co-organisiert vom European Research Council Projekt GOING VIRAL: Music and Emotions during Pandemics (1679–1919) und der Society for the History of Emotions (SHE). Es ist die sechste der alle zwei Jahre stattfindenden SHE-Konferenzen. \n» Call for Papers
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LOCATION:mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien\, Fanny Hensel-Saal\, Anton-von-Webern-Platz 1\, Wien\, 1030\, Austria
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